Pressemeldungen

MARKT vom 27. März 2010

Hamfelde/Mallorca (fpo). Jedes Jahr im Frühjahr entwickelt sich Mallorca zum Mekka der Radsportler. Bereits seit einigen Jahren stellen die Radsportler in dieser Jahreszeit den größten Anteil an sportinteressierten Urlaubern auf der Baleareninsel. Die touristische Infrastruktur hat sich bestens auf diese Zielgruppe eingestellt.

Anfang März holten sich auch die Rennradsportler vom Team Hamfelder Hof auf der Insel die nötige Trainingsgrundlage für die kommende Saison. Ein Großteil der rund 26 Sportler war direkt in einem Hotel in S’Arenal – ganz in Nähe des bekannten „Ballermann 6“ und der „Schinkenstraße“ – untergebracht.
In dieser berühmt, berüchtigten Ecke der Insel geht es im Frühjahr ganz ruhig zu. Die meisten Restaurants und Geschäfte haben noch geschlossen. Gleich nachdem die Hamfelder Radsportler die Zimmer bezogen hatten, ging es in den Hotelkeller, um bei der Radvermietung Hürzeler die bereits reservierten Rennräder in Empfang zu nehmen. Max Hürzelerist, selbst ehemaliger Rennradsportler und mit den Bedürfnissen der Radsportler bestens vertraut. Kein Wunder,dass er auf der ganzen Insel mehrere Station für Radverleih, Betreuung und auch Radtouren an bietet.Einige der Hamfelder machten sich mit den gemieteten Hightechrädern gleich auf zu einer kurzen Proberunde. Das Hotel bietet einen guten Ausgangspunkt für vielfältige Touren, ob östlich eher flach an der Mittelmeerküste entlang, ins Inselinnere oder westlich in die Gebirgskette Serra de Tramuntana, Richtung Valdemossa. Bei angenehmen Temperaturen bleiben dem ambitionierten Rennradsportler auf Mallorca kaum Tourenwünsche offen. Fast. Denn Anfang März kann es auch auf der Baleareninsel noch zu unangenehmen Temperaturschwankungen kommen.
So mancher rieb sich am Morgen des vierten Trainingstages die Augen und hoffte auf zarte Mandelblüten, die der Wind in die Hotelschluchten geweht hatte. Pustekuchen. Es schneite.Das war selbst für die Mallorciner eine Überraschung. Die meisten Rennradsportler legten einen trainingsfreien Tag ein. Lediglich die Hartgesottenen ließen sich eine Ausfahrt nicht nehmen. Mit Ausnahme der Berge war der Schnee am folgenden Tag fast weggetaut. Die Temperaturen blieben jedoch niedrig und zwischen zwei und acht Grad. Trotzdem kein Hinderungsgrund für die Hamfelder, von denen daheim viele während der Wintermonate auf dem Mountainbike trainiert hatten und so dem Schnee trotzten. Die schwarz-weiß gepflegte Herde teilte sich im Training in mehrere Gruppen, je nach Leistung und Anspruch, oder schloss sich anderen Radsportgruppen an. Gefahren wurden zwischen 80 bis an die 200 Kilometer pro Tag mit einer entsprechend hohen Durchschnittgeschwindigkeit. Mit einem abwechslungsreichen Abendprogramm hielt Andreas Gosch sein Team bei Laune, so dass sich keiner langweilen musste. Teamleiter Andreas Gosch: „Das Wetter war zwar nicht so gut wie in den letzten Jahren, aber wir konnten zumindest immer Rad fahren.“ Im Mai geht es für einige Fahrer schon wieder ins Trainingslager in den Harz. Bis zum ersten Rennen werden da noch etliche Kilometer zusammenkommen.

Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite www.teamhamfelderhof.de.

 

Quelle: http://www.lokale-wochenzeitungen.dePDF-Download



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